Rechenbeispiel stationäre Pflege

Wie Sie anhand der Darstellung der Heimentgelte sehen können, staffeln sich die Kosten für einen Heimplatz nach der Höhe der Pflegebedürftigkeit, die anhand der Pflegegrade durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen festgestellt wird.

Durchaus verständlich ist, dass das Einkommen nicht immer die Kosten für einen Heimplatz decken kann. Hier einige Beispiele für die Berechnung eines Heimplatzes:

Rechenbeispiel vollstationäre Pflege, Pflegegrad 3

Durchschnittliche monatliche Heimkosten im  Pflegegrad 3

3.633,07 Euro

Ihre Pflegekasse zahlt einen Zuschuss in Höhe von monatlich

- 1.262,00 Euro

Von Ihnen zu zahlen

2.371,07 Euro

Reicht Ihre Rente zur Deckung der Heimkosten nicht aus und liegt ein Vermögen unter 10.000 Euro vor, dann besteht die Möglichkeit, Pflegewohngeld zu beantragen. Hier zahlt das Land NRW in unserer Einrichtung bis


599,58 Euro

Pflegewohngeld wird auf den Investitionskostenanteil gezahlt. Im Doppelzimmer bis maximal 565,51 Euro und im Einzelzimmer bis maximal 599,58 Euro. Pflegewohngeld wird in Zusammenarbeit mit Ihnen durch das Heim beantragt.
(Bestimmung gilt nur für NRW)

Reichen Ihre Rente und die Zahlung von Pflegewohngeld zur Deckung der Heimkosten nicht aus und Ihr Vermögen liegt unter 2.600,00 Euro, besteht die Möglichkeit, Hilfe zur Pflege zu beantragen.

 

Hilfe zur Pflege wird vom Betroffenen selbst oder seinem Bevollmächtigen bei dem Sozialamt beantragt, wo der Hilfebedürftige seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt hatte.